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Soave Classico Doc Monte Carbonare – Suavia

Die Cantina Suavia befindet sich in Fittà, einem kleinen Dörfchen im besten Soave Classico-Anbaugebiet, einer Region, deren wunderbare Hügel von Weingärten und Olivenhainen geprägt sind.  Die Familie Tessari bewirtschaftet ihr Land hier bereits seit dem 18.Jahrhundert, auch wenn seine Geschichte als Weingut erst 1982 beginnt, als Giovanni Tessari und seine Frau Rosetta sich über das Potenzial ihres Landes bewusstwerden und beschließen, die Trauben ihrer Weingärten nicht mehr weiterzuverkaufen, sondern stattdessen ihren eigenen Wein herzustellen und ihn auch selbst abzufüllen. Heute ist die Cantina fest in weiblicher Hand und wird mit großem Geschick und großer Passion von den Schwestern Meri, Valentina und Alessandra geleitet.

Das Gebiet

Suavia_03Die Arbeiten in den Weinbergen werden mit großer Sorgfalt ausgeführt. Hauptziel ist es, das außergewöhnliche Terroir perfekt zum Ausdruck zu bringen und große Weine von hervorragender Qualität zu produzieren. Schon in der Wahl des Namens, Azienda Suavia, was der altertümliche Name von Soave war, zeigt sich die große Verbundenheit gegenüber der Geschichte und den Traditionen dieses Landstrichs vulkanischen Ursprungs, mit Böden reich an Basalt und Mineralien. Dieses Gebiet verfügt über ein enormes Potenzial, besonders für die Herstellung von Weißweinen. Die perfekten Hügellagen, das frische Klima, mit ausgeprägten Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht, all das sind Faktoren, die einen Anbau von Wein auf höchstem Niveau ermöglichen. In den Weinbergen werden ausschließlich autochthone Weißweintrauben angebaut: die Rebsorten Garganega und Trebbiano di Soave, die schon seit Jahrhunderten auf diesen Hügeln zu finden sind, und hier eine optimale Umgebung finden, um perfekt zu gedeihen. Die Wurzeln der Rebstöcke bohren sich tief in die schwarze Vulkanerde. Diese Rebstöcke zeugen von einer langen Geschichte und sind schon über 60 Jahre alt. Sie bringen Weine von großer Aromenintensität hervor.

Die Rebsorte Garganega

GarganegaDie Rebsorte Garganega stammt wahrscheinlich ursprünglich aus Griechenland und wächst schon seit Jahrhunderten im Gebiet um Verona, wo sie noch immer nach dem ursprünglichen Pergolasystem angebaut wird. Diese Sorte zeigt sich ertragreich. Sie fühlt sich in Hügellagen mit vulkanischem Boden besonders wohl, und verfügt über eine große Eleganz, Aromenintensität und Mineralität. Es handelt sich hier um eine eher spät reifende Rebsorte, die Mitte Oktober geerntet wird und eine natürliche Veranlagung zum Appassimento (Trocknung) aufweist.

Die Weinberge und ihre Vulkanböden

Suavia_02Die Weingärten erstrecken sich über 12 Hektar im besten Soave Classico-Gebiet, im Cru Fittà mit den Lagen Carbonare, Castellaro und Tremenaldo. Die wertvollen Böden sind maritimen Ursprungs und entstanden durch intensive vulkanische Aktivität vor rund 50 Millionen Jahren. Sie zeichnen sich durch einen hohen Gehalt an Basalt, Vulkanit und Steinen aus, bei denen es sich größtenteils um erkaltete Magma handelt, die bei Kontakt mit dem Meerwasser abkühlte. Es sind Böden, die sich durch ihren hohen Mineralgehalt besonders zum Weinanbau eigenen. In dieser Hügellandschaft hat man eine ausgewogene und natürliche Artenvielfalt erhalten. Häufig findet man neben den Weinbergen auch Olivenhaine und Wälder, die wunderbar zum harmonischen Umfeld und dem ausgewogenen Mikroklima beitragen. Hier wird kein intensiver Weinbau betrieben, stattdessen versucht man, das natürliche Gleichgewicht der Pflanze in ihrem natürlichen Wachstumszyklus zu erhalten und zu favorisieren. Man verzichtet im Weingarten auf die Verwendung synthetischer Düngemittel oder chemischer Insektenvernichtungsmittel, und setzt ausschließlich auf natürliche Mittel, um so die ansässige Flora und Fauna, den Boden und die darunterliegenden Grundwasserreservoirs zu schützen. Der Boden zwischen den Rebstöcken ist begrünt, um eine natürliche Biodiversität zu erhalten, den Boden gesund zu halten und der Bodenerosion in den Hügellagen vorzubeugen. Diese Philosophie wird auch im Weinkeller fortgesetzt. Man ist der Auffassung, dass ein guter Wein im Weingarten und in den darauffolgenden Phasen entsteht, und so reduziert man eine Einmischung durch Menschenhand auf ein Minimum, und greift nur da unterstützend ein, wo es unverzichtbar ist, um der Traube dabei zu helfen, sich in Wein zu verwandeln, und zwar auf möglichst natürliche Art und Weise.

Soave Classico Doc Monte Carbonare

CarbonareDie Trauben der Rebsorte Garganega, die man zur Herstellung des Soave Doc Monte Carbonare verwendet, stammen von der gleichnamigen Einzellage des Weinguts, die sich auf einer Höhe von 120 – 280 Metern über dem Meeresspiegel mit östlicher, nordöstlicher Ausrichtung befindet. Sein Name wurde von der dunklen Farbe des Bodens vulkanischen Ursprungs, welcher Kohle ähnelt, abgeleitet. Diese am höchsten gelegene Einzellage Monte Carbonare verfügt über ein kühles Klima, und weist Hanglagen mit einem Gefälle von 10% bis 30% auf. Die Rebstöcke sind etwa 60 Jahre alt und werden nach dem klassischen Pergolasystem der Reberziehung angebaut, das typisch für die Provinz Verona ist. Der Ertrag beläuft sich auf rund 85 Dezitonnen pro Hektar. Die Lese der Trauben erfolgt ausschließlich von Hand und beginnt Mitte Oktober. Im Weingut angekommen, werden die Trauben lange und sehr sanft gepresst, damit keine Bitterstoffe den Wein beeinträchtigen. In temperaturkontrollierten Edelstahltanks werden die Moste 15 Monate lang vergoren und gereift. Danach wird nur einmal grob gefiltert und dann darf der Wein weitere fünf Monate in der Flasche reifen. Dieser Wein verfügt über eine einzigartige Persönlichkeit und es gelingt ihm, im Glas die charakteristischen Eigenschaften der Vulkanböden, aus denen er entstanden ist, einzufangen. Er zeigt sich Strohgelb mit grünlichen Glanzlichtern. Sein Aromenprofil wird von mineralischen Noten von nassem Stein, ausgeprägten, erfrischenden Zitrusnoten, leichten Kräuternoten und einer subtilen Rauchnote eröffnet. Am Gaumen entwickelt der Monte Carbonare Soave eine sehr ansprechende Harmonie und Cremigkeit mit einer außergewöhnlichen Eleganz und Finesse, und einem ansprechenden und aromatischen Finale voller Ausdruckskraft. Ein Stück Vulkan im Glas. Er passt hervorragend zu Fischgerichten, aber auch zu Reisgerichten mit Gemüse oder Wildkräutern der Saison. Hervorragend eignen sich natürlich die Gerichte der Region, wie z.B. Risotto mit Spargel, Risotto mit Gemüse, Baccala Mantecato (Stockfischmus), Forelle mit Spargel. Probieren Sie ihn auch zu Monte Veronese Käse.

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